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Werkzeuge und Methoden zur Kommunikation von Bodenthemen

Im laufenden UBA-Forschungsvorhaben werden Werkzeuge und Methoden entwickelt, mit denen die Wahrnehmung über den Boden und das Handlungserfordernis zum Bodenschutz ansprechend, überzeugend und zielgruppenorientiert kommuniziert werden kann. Die vorhandenen Methoden der Kommunikation werden dabei geprüft und darauf aufbauend Empfehlungen für die praktische Arbeit abgeleitet. Im Juni 2017 liegen konkrete Ergebnisse vor.

Neue Perspektiven, Sichtweisen und Anregungen für die praktische Arbeit

Der Wert des Bodens für die menschliche Existenz wird zu wenig erkannt und damit zu gering geschätzt. Die fehlende persönliche Betroffenheit ist ein wesentlicher Grund für den sorglosen, teilweise zerstörerischen Umgang mit der Ressource Boden. In der Konsequenz erfolgt auch kein Umdenken in der Öffentlichkeit und der Politik. Übergeordnete Fragen wie zum Beispiel Bevölkerungswachstum, Ernährungssicherheit, Konsumverhalten und Energiewende werden zu wenig öffentlich diskutiert und thematisiert. Vor diesem Hintergrund werden im Projekt Methoden und Werkzeuge entwickelt, mit denen die Wahrnehmung über den Boden und das Handlungserfordernis zum Bodenschutz ansprechend, überzeugend, zielgruppenorientiert und schlüssig kommuniziert werden kann.
Ein Projektbeirat unterstützt das UBA fachlich beratend bei der Arbeit. Die agrathaer GmbH setzt das Projekt im Auftrag von BMUB/ UBA um.
Wesentliche Projektbausteine sind das Theaterstück "Bloß nicht den Boden unter unseren Füßen verlieren" am 5. Oktober 2015 sowie die Konferenz „Lass uns reden! Aus Liebe zum Boden.“ am 20./21. Oktober 2016 in Berlin.