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Boden des Jahres 2017 – Gartenboden

Boden des Jahres 2017 – Gartenboden "humusreich – locker – belebt – fruchtbar"
Der Gartenboden heißt in der Fachsprache Hortisol. Er kommt mit kleinen Flächenanteilen überall dort in Mitteleuropa vor, wo seit Jahrhunderten Gartenbau betrieben wird. Dies sind bevorzugt alte Klostergärten mit Gemüse- und Kräuterbeeten, Schloss- und Burggärten, Bürgergärten in und am Rand der Städte sowie Bauergärten in älteren Dorfsiedlungen.
Am 5. Dezember 2015 wurde in Berlin in der Landesvertretung des Freistaats Thüringen beim Bund vom Kuratorium "Boden des Jahres" der "Gartenboden" als Boden des Jahres vorgestellt. Für den Boden des Jahres 2017 übernimmt das Land Thüringen die Schirmherrschaft.
Durch jahrhundertelanges intensives Umgraben und Lockern, regelmäßiges Bewässern sowie durch Kompostwirtschaft ist ein tiefreichend humoser, lockerer und stark belebter, fruchtbarer Boden entstanden, der viel Wasser und Nährstoffe für die Nutzpflanzen speichern kann.

Weitere Informationen bekommen Sie auf der Seite www.boden-des-jahres.de sowie der Homepage des Umweltbundesamtes. Dort können Sie auch die Faltblätter zum Boden des Jahres 2017 sowie das dazugehörige Poster bestellen.
Der "Boden des Jahres" ist eine gemeinsame Aktion des Kuratoriums Boden des Jahres, der Aktionsplattform Bodenschutz (Deutsche Bodenkundliche Gesellschaft, Ingenieurtechnischer Verband für Altlastenmanagement und Flächenrecycling e.V., Bundesverband Boden e.V.) und dem Umweltbundesamt.
Der Weltbodentag, der jedes Jahr am 5. Dezember stattfindet, ist ein gemeinsamer Aktionstag für den Boden. An diesem Tag wird der Boden des Jahres für das folgende Jahr präsentiert. Diese Aktion als Lobbyarbeit für die Ressource Boden wurde vom BVB und der DBG initiiert und wird vom Umweltbundesamt in Dessau gefördert. Vorschläge werden in jedem Jahr bis zum 28. Februar angenommen, ein Kuratorium trifft die Auswahl.
Kontakt: Kuratorium Boden des Jahres
Gerhard Milbert (Sprecher),
Geologischer Dienst NRW, Postfach 10 07 63, 4707 Krefeld
E-Mail: milbert@gd.nrw.de

Montag, 12. Dezember 2016